Siats Gedanken

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Likhita-Japa Praxis

Nun hab ich mich einfach selbst mal am Likhita-Japa ausprobiert, und ich muss sagen, dass es wirklich eine sehr schöne Art der Meditation mit und über ein Mantra ist.
Ich hab jetzt als erstes mit „Aum“ begonnen und dies 1008x wiederholt.
Das Ergebnis:
© Siat
Gut, der untere mittlere Strahl, der vom zentralen „Aum“ ausgeht ist ein wenig schep, aber darüber seh ich einfach mal hinweg. 😉
Es war interessant zu erleben, wie sich die Fokussierung während der „Arbeit“ immer wieder veränderte.
Anfangs war es eigentlich recht einfach, bei der Sache zu bleiben, aber so ab etwa der Hälfte des Japa hat dann doch mein „Geist“ versucht, sich mal wieder anderen Dingen zuwenden zu wollen.
Frei dem Motto: „Nu reichts aber auch mal langsam. Ich will mich mal wieder mit etwas anderem beschäftigen.“
Ich muss zugeben, dass es tatsächlich herausfordernd war, die Disziplin aufrecht zu erhalten (ja, einer meiner Schwachstellen, muss ich zu geben…) und weiter zu machen. Und ich bin auch so ehrlich zuzugeben, dass ich mir dann auch eine kleine Pause von etwa 5 Minunten gegönnt habe, als es dann absolut nicht mehr ging.
Aber ich hab das Japa dann doch noch an dem selben Abend vollendet.
Interessanter Weise fühlte ich mich sehr, sehr ausgeglichen, nicht nur vom physischen und psychischen, sonder auch von meinem Körperenergie-Haushalt,  und gut.
Obs nun daran lag, dass ich meinen „Schweinehund“ besiegt und durchgehalten habe oder ob es mit dem Mantra an sich zusammen hing…  (da bin ich ja auch immer etwas Skeptikerin 😉 )
Ich persönlich denke aber, dass es tatsächlich mit beidem zu tun hat.
Das Aum würde ich als DIE heilige Silbe der hinduistischen „Schulen“ beschreiben, die als „Urklang“  alles Sein durchdringt.
Nach meiner kleinen „Begegnung“ bei dieser jetzigen Übung  kann ich zumindest für mich sagen, dass das Aum auf mich selbst tatsächlich eine sehr… tiefgehende und -greifende „“Wirkung““ hatte.
Es öffnet sehr, sehr weit und verbindet. Es scheint tatsächlich durch alles „Sein“ zu pulsieren und zu vibrieren.
Ich kenne das bereits durch „einfaches“ rezitieren… Aber ich fand, dass es diesmal in Verbindung von drei gleichzeitig fokussierten Sinnen wesentlich intensiver gewesen ist.
Nun, ich werd damit auf jedenfall weiter machen und bin schon selbst sehr gespannt, was mir diese Übungen noch für „Einsichten“ bringen werden. 😉
Ich werd davon sicherlich berichten.
LG
Siat
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