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10 Strategien, die Gesellschaft zu manipulieren

Diesen sehr interessanten und aufschlussreichen Artikel hab ich heute gemailt bekommen:

10 Strategien die Gesellschaft zu zu manipulieren

Der Autor ist Noam Chomsky, einer der bekanntesten amerikanischen Linguisten, der in seinem Artikel auf sartische Weise 10 Strategien aufzeigt, mit denen die Gesellschaft manipuliert werden kann, ohne dass die breite Masse davon auch nur etwas bemerkt.
Die Einleitung beinhaltet die Aussage:

Da Information immer zu Wahrnehmung führt und Wahrnehmung die Grundlage jeden Handelns ist, begründet Information letztendlich auch die soziale Realität. Ebenso den Wandel dieser.

Ähnelt ein wenig einem „Ratschlag“ aus dem Talmud, nicht wahr?

Achte auf Deine Gedanken,
denn sie werden zu Worten.

Achte auf Deine Worte,
denn sie werden zu Handlungen.

Achte auf Deine Handlungen,
denn sie werden zu Gewohnheiten.

Achte auf Deine Gewohnheiten,
denn sie werden Dein Charakter.

Achte auf Deinen Charakter,
denn er wird Dein Schicksal.

Nun, ich würde mir wünschen, dass mehr Menschen achtsam auf das schauen, was um uns herum geschieht.
Achtsam mit Informationen umgehen, die auf uns herein prasseln, statt alles unhinterfragt an- und hinzunehmen.
Besonders in einem Zeitalter wie unserem, in dem uns so viele Informationen zugänglich sind, wie niemals zuvor (und bei deren Flut eine Überprüfung der Richtigkeit und Authenzität sich oftmals schwieriger gestaltet als Gedacht) scheint der achsame Umgang mit Infos immer notwendiger zu werden.
Nein, ich halte eigentlich nichts von Paranoia oder Panik mache.
Allerdings denke ich, das eine gesunde Skepsis und die Achtsamkeit auf das, was in unserer Gesellschaft, in der Politik, ja auch das erweitern des Horizontes über unsere Tellerränder hinweg wichtig ist, damit jederr Einzelne auch seine Rechte und Pflichten als Bürger dieses Staates (und dieser Welt) auch tatsächlich wahrnehmen und leben kann.
Doch wenn ich mich auf der anderen Seite so umsehe, stellt sich auch ein wenig die Frage nach dem Huhn und nach dem Ei.
 
Was war zuerst da?
Ist es vielleicht auch so einfach, die Gesellschaft zu manipulieren, weil es genügend Menschen gibt, denen es zu anstrengend ist, selbst zu denken und ihre (gesellschaftlichen) Rechte und Pflichten wahrzunehmen?
Vermutlich wir die Frage nach dem Huhn und dem Ei nicht völlig klärbar sein.
Aber im Hinterkopf wäre sicherlich auch noch zu behalten, das innerhalb Deutschlands die Obrigkeitshörigkeit schon immer sehr ausgeprägt war, ganz frei dem Motto: „Ruhe ist des Bürgers erste Bürgerpflicht.“
Im Prinzip ist es kein Phänomen dieser Zeit, sondern hat bereits seine Wurzeln weit, weit in der Geschichte des deutschen Staates, in seinen Wertvorstellungen, seiner Moral und Ethik, die sich letztendlich auch in der Pädagogik niederschlug/schlägt, mit der nachfolgende Generationen aufwuchsen/aufwachsen.
Wenn ich böse bin, kann ich eigentlich sagen, dass „im guten deutschen (Hörigkeits)Geist“ Generationen „herangezogen“, ja quasi gemacht wurden, die diesen „Geist“ dann natürlich auch weiter transportieren.
Sehr interessant in diesem Zusammenhang ist das Thema der sogenannten „Schwarzen Pädagogik„.
Am Anfang war Erziehung
Unter der ‚Schwarzen Pädagogik‘ verstehe ich eine Erziehung, die darauf ausgerichtet ist, den Willen des Kindes zu brechen, es mit Hilfe der offenen oder verborgenen Machtausübung, Manipulation und Erpressung zum gehorsamen Untertan zu machen.
A. Miller: Evas Erwachen, 2001
Die Psychoanalytikerin und Kindheitsforscherin Alice Miller, die leider vor einigen Jahren verstarb, veröffentlichte unter diesem Titel ein Buch (dem weitere interessante Bücher folgten (siehe Literatur-Empfehlungen)), in dem sie für psychologische Laien verständlich über den Einfluss von Erziehung, besonders aber auch der Schwarzen Pädagogik auf den Menschen erzählt.
Manche ihrer Thesen sind sicherlich nicht völlig kritikfrei, jedoch besteht in sofern kein Zweifel, als das diese Form der Pädagogik vertreten und praktiziert wurde-und leider auch noch wird (wie an den Opfern u.a. aus diversen (kirchlichen) Einrichtungen ersichtlich ist).
Ich bin der Meinung, dass der Einfluss, den (wenn auch vielfach unterbewusst) die Pädagogik auf den Menschen hat in der Tat bei der Betrachtung nicht völlig ausgeblendet werden darf.
Denn letztendlich kann durch Erziehung (mit) beeinflusst werden, ob und in wie weit Kinder zu selbstdenkenden, hinterfragenden und verantwortungsbewussten Erwachsenen heranwachsen.
Doch ist dies wiederum im Sinne des Staates?
Selbstdenkende Menschen sind wiederum schwerer zu kontrollieren als eine „dumme“ und manipulierbare Masse.
Vermutlich wird daher wohl diese Frage eher zu verneinen sein.-Aus Sicht des Staates natürlich.
Fazit?
Es sind natürlich nur unvollständige Gedanken, die sich hier finden.
Und ein eigentlich recht „kurzer“ Abriss dessen, was mir so im Kopf herum schwirrt.
Wenn etwas geändert werden soll, dann denke ich jedoch, dass es auch Not wendend sein wird, sich nicht nur über die Symptome in unserer Gesellschaft Gedanken zu machen, sondern auch über deren Ursachen.
Andernfalls kratzen wir munter weiter an der Oberfläche und Veränderen werden eher vorübergehender Natur sein, falls sie denn überhaupt eintreten.
Doch wo kann angesetzt werden, um (flächendeckende) Veränderungen herbei zu führen?
Leider kenne ich keine Patentlösung *wäre schön, wenn dem so wäre ^^*.
Ich denke, zum einen ist jedoch ein Ansatzpunkt eben auch eine Überprüfung der pädagogischen Ansätze und auch Ziele.
Der schwerigste Teil, der glücklicher Weise ja auch hier und da zu erkennen ist, den Wandel des Verständnisses und Denkens jedes/jeder Einzelnen.
Was allerdings, jedenfalls meiner Meinung nach, im direkten Zusammhang damit steht, sich die eigenen Denk- und Verhaltensmuster anzusehen, zu überprüfen und gegebenfalls so zu verändern, dass aus limitierenden Denkmustern positive werden.
Was sich esoterischer anhört, hat mehr mit Psychologie zu tun 😉
Sie kann glücklicher Weise auch zur Weiterentwicklung verwendet werden, nicht nur zur Manipulation.
Allerdings scheint der Haken an der Sache zu sein, dass es (der Zeit?) zu wenig Menschen gibt, die die Not-Wendigkeit der Veränderung wahrhaben wollen.
„Mir gehts doch gut.“
„Das ist alles gar nicht so schlimm.-Bloß Panik mache.“
„Was geht mich das denn an? Ich hab genug andere Sorgen!“
Die Liste kann beliebig weiter fortgesetzt werden.-Diesartige limitierende Denkmuster gibt es viele.
Was dagegen tun?
Nun, leider muss man wohl auch bei diesen ganzen betrachtungen bedenken, dass es für alles gewisse  Grenzen gibt.
Und die Grenzen beginnen eben da, wo jeder selbstverantwortlich für seine (Nicht)Tun und (Nicht)Handeln einstehen und es in die Hand nehmen muss.
Veränderungen im Denken und Handeln muss leider immer von jedem Einzelnen selbst ausgehen.
Von außen können Hilfestellungen kommen, doch vornehmen, muss es leider jeder selbst.
 
Literatur-Empfehlungen
Schwarze Pädagogik:
 
Alice Miller
 Susan Forward
Weiterführende Links
Ein weiterer Artikel über Schwarze Pädagogik (allerdings mit etwas kritischeren Augen lesen, besonders hinsichtlich Patriarchatsgedanken…)
Für weitere Links, einfach die Google-Suche verwenden 😉
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